Alles über Friedrich
Der Besan-Ewer "Friedrich" wurde 1910 von der Werft, D. Ropers Witwe, in Stade gebaut und ist heute im Besitz der "Schippergilde Friedrich" in Leer. Die Ausstattung des Schiffes verzichtet auf Luxus, ist jedoch mit Annehmlichkeiten wie einem großen Ofen in der Messe, einer voll ausgestatteten Küche, einem Waschraum sowie einer Zentralheizung eingerichtet. Im Mittelpunkt der Messe ruht der große Eichentisch, an dem sich die Mannschaft und Mitsegler zum Essen, Klönen, Lesen, Spielen und Diskutieren treffen. Friedrich verfügt über alle Sicherheitsvorkehrungen wie Echolot, UKW, GPS, GMDSS, Kompass, Rettungswesten und -insel für alle Crewmitglieder. Im ehemaligen Laderaum entstanden 2 abgetrennte Kajüten und eine geräumige Messe mit insgesamt 12 Schlafplätzen. Der Innenausbau erfolgte mit Unterstützung des Landkreises Leer. Am weiteren Ausbau waren hiesige Unternehmen und die unermüdliche Crew von "Friedrich" beteiligt.Der Elb-Ewer ist ein traditioneller Frachtensegler, der in flachen norddeutschen Küstengewässern eingesetzt wurde. Diese Schiffe transportierten hauptsächlich Baumaterialien auf Nord- und Ostsee, sowie der Elbe.
In der Regel verfügen die Ewer über eine kleine Achterkajüte, in der die ganze Schiffersfamilie auf engstem Raum gelebt hat.
Auf Friedrich ist die Achterkajüte zu einem gemütlichen kleinen Kapitänssalon ausgebaut worden, der heute von den verantwortlichen Kapitänen und ihren Besatzungen während der Törns bewohnt wird.
Technische Daten:
- Baujahr: 1910
- Länge: 19,55 m
- Breite: 5,00 m
- Tiefgang: 1,00 m
- Seitenhöhe: 1,46 m
- Segelfläche ges.: 188 qm
- Hauptmaschine
- Modag Diesel 60 PS
- Generator 11 KVA fü 220/380 Volt
- Landanschluss möglich
- Zentralheizung und Warmwasser
Liegeplatz:
- Museumshafen
- Leer
- Historische Altstadt
Ausstattung:
- 12 Schlafplätze
- Kapitänssalon
- 2 WC's
- Waschraum mit Warm- u. Kaltwasser
- Pantry 220 Volt
- Herd, Backofen, Kühlschrank u. TK
Sicherheit:
- Magnetkompass
- GPS
- GMDSS
- 30 Rettungswesten
- Rettungsinsel für 30 Personen
- Notsignale